11. VSwP des Klub Kurzhaar Kurmainz e.V.

An 29. Mai 2016 wurde die 11. VSwP des Klub Kurzhaar Kurmainz e.V., zum ersten Mal in den wildreichen Revieren um Grävenwiesbach im Taunus, ausgerichtet.

Pünktlich um 08.00 h konnte Prüfungsleiter Christoph Fandel Hundeführer, Verbandsrichter, Revierführer, Jagdhornbläser der Jägervereinigung Butzbach e.V.  und Zuschauer am Jagdhaus in Grävenwiesbach begrüßen. Gemeldet und gestartet waren 6 Gespanne, die sich der anspruchsvollen Aufgabe einer VSwP nach neuer Prüfungsordnung stellen wollten.

Als Prüfungsreviere standen das Hochwildrevier „Grävenwiesbach I“ sowie Staatswald des Forstamtes Weilrod zur Verfügung. Beide Reviere garantierten für jede zu arbeitende Fährte die nach der PO erforderliche Beschaffenheit und stellten hohe Anforderungen an die Gespanne.

Nachdem am Freitag, unmittelbar nach der Herstellung der 40 Std.-Fährte ein heftiger Gewitterregen niederging, das Wetter in der Nacht zum Prüfungstag ebenfalls durch starke Regenfälle bestimmt war, herrschten am Prüfungstag erschwerte Bedingungen. Die mit Rehwildschweiß getupften Fährten boten mit ihren zahlreichen Verleitungen durch Rot-, Reh- und Schwarzwild somit eine besondere Herausforderung.

Nach Durchführung der notwendigen Regularien vor der Prüfung wurden die beiden Prüfungsgruppen nach dem Signal „Aufbruch zur Jagd“ in die Reviere verabschiedet.

Am Ende des Prüfungstages hatten 4 von 6 Hunden die VSwP bestanden:

40 Std.-Fährte:

Prüfungssieger auf der 40 Std.-Fährte wurde Dieter Kleinschmidt aus Wettenberg mit seiner Rauhhaarteckel-Hündin „Daya vom Sauenjäger“ mit einem verdienten „Sw I“.

20 Std.-Fährte:

Bei der 20 Std.-Fährte überzeugte Foxterrier-Glatthaar-Rüde „Botox vom Aartal“ mit Hundeführer Dr. Gerd Fellmer aus Wertheim und wurde mit einem „Sw I“ bzw. dem Siegerpokal in dieser Gruppe  belohnt.  Die beiden Deutsch-Kurzhaar „Quell vom Kronsberg“ mit Karin Fellmer, Wertheim und „Maya vom Klosterwald“ mit Ute Hurych aus Wetzlar erhielten für ihre Leistungen jeweils ein Sw II. Beide Hunde kamen jedoch ohne Abruf zum Stück.

Prüfungsleiter Christoph Fandel war mit den Ergebnissen der Prüfung sehr zufrieden, zumal die Gespanne die Fährten aufgrund des Starkregens an den Vortagen unter schwierigsten Bedingungen arbeiten mussten. Letztendlich zeigte es sich, dass nur ein funktionierendes Gespann, in dem der Hundeführer die Zeichen seines Hundes richtig deutet und echte Teamarbeit stattfindet, die Schweißprüfung bestehen kann.

Der Klub dankt Christoph Fandel und seinem Helferteam herzlich für die Durchführung dieser gelungenen Prüfung sowie die Bereitstellung seines Hochwildrevieres. Besonderer Dank geht auch an Forstamtsleiter Bernd Müller und Revierförsterin Birgit Wetzel für die Bereitstellung des Staatswaldes im Bereich des Forstamtes Weilrod.

Resümee:

Organisation, Ablauf und Betreuung, die ganze Atmosphäre während und nach der Prüfung waren vom Allerfeinsten.

 

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