Aktuell 


Vorbereitungslehrgang Solms / VGP

Für Hundeführer bieten wir in diesem Jahr einen Vorbereitungslehrgang zur Solms und VGP an.

Lehrgangsleitung: Helmut Lehrbach
Koordination: Hans-Peter Zehe

Beginn des Lehrgangs: 10.07.2011

Interessenten setzen sich bitte kurzfristig in Verbindung mit:

Hans-Peter Zehe             Tel.: 06131-593689 oder 0170-8674025
E-Mail: Hans-Peter.Zehe@t-online.de

Die Veranstaltung ist für Klubmitglieder kostenlos.



Jahreshauptversammlung 2011

Am 05. Juni 2011 fand die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen in der Gaststätte "Hahnheimer Knopf" in Hahnheim statt. Neben zahlreichen Mitgliedern konnte die Vorsitzende des Klub Kurzhaar Kurmainz e.V., Ute Hurych, auch den Ehrenvorsitzenden Toni Hochhäuser mit seiner Ehefrau, Ehrenmitglied Loni Hochhäuser begrüßen.

Nach der Abhandlung der notwendigen Formalien gedachten die Anwesenden mit einer Schweigeminute  der Verstorbenen Franzi Heinen.

In dem sich anschließenden Tätigkeitsbericht legte Ute Hurych Rechenschaft über das Klubleben und die Aktivitäten innerhalb des abgelaufenen Jahres ab. Es folgten die Berichte von Zuchtwart Hans Grün, Schatzmeisterin Rita Lehrbach sowie Kassenprüfer Dr. Anton Negele mit anschließender Entlastung des Vorstandes.

Unter TOP 8 der Jahreshauptversammlung standen schließlich Neuwahlen des Vorstandes an. Die von Wahlleiter Aloys Larscheid unterbreiteten Wahlvorschläge wurden von den anwesenden Mitgliedern ohne Gegenstimme angenommen:
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzende: Ute Hurych
2. Vorsitzender: Helmut Lehrbach
Schatzmeisterin: Rita Lehrbach
Schriftführerin: Andrea Dehmer
Zuchtwart: Hans Grün
Beisitzer: Markus Irouschek, Willi Kopf, Uwe Lehner, Hubertus Scholl, Uschi Zieten
Kassenprüfer: Dr. Anton Negele, Hans-Willi Walldorf

Ein weiterer Höhepunkt der JHV 2011 war der TOP 9 "Ehrungen". Für 25-jährige Mitgliedschaft im Klub Kurzhaar Kurmainz e.V. wurden mit einer Erinnerungsplakette sowie Ehrenurkunde geehrt:

Walter Geipel          Dr. Ernst-Erwin Hinkel          Heinz Lohr          Alfred Kalbfuß

Für besondere Verdienste wurden mit der silbernen Klubnadel ausgezeichnet:

Gerhard Boxan       Thorsten Gronau     Markus Irouschek     Norbert Kammer     Willi Kopf

Mit der goldenen Ehrennadel wurden ausgezeichnet:

Elmar Bohm       Hans Grün       Gregor Kippenbrock       Aloys Larscheid       Lothar Wörz

Im Anschluß wurde den Hundeführern Dr. Anton Negele und Lothar Wörz für ihre Erfolge bei der 39.   Dr. Kleemann-Auslese-Prüfung 2010 in Zistersdorf (Österreich) eine Ehrengabe des Klubs überreicht.

Bei unserem diesjährigen Derby haben wir den Anfang gemacht, Jagdpächter, die immer wieder ein offenes Ohr für unsere Hundearbeit haben und seit Bestehen des Klubs ihre Reviere regelmäßig zu Prüfungszwecken zur Verfügung gestellt haben, zu ehren. Anlässlich der JHV konnten weitere Jagdpächter eine Ehrung in Empfang nehmen. Es erhielten die Ehrenplakette des JGHV:

Friedel Beck, Reiner Cremerius, Walfried Galler, Toni Hochhäuser, Alfred Kalbfuß, Fritz-Otto Knobloch, Fritz Nacke, Alois Schmitz, Hubertus Scholl, Heinrich Schwinn, Hans-Albert Windisch und Hans-Peter Zehe.         


Derby-Vorbereitungstage am 20. und 27. März 2011


Insgesamt 11 interessierte Kurzhaarführer hatten ihre Junghunde zu den Derby-Vorbereitungstagen am 20. und 27. März 2011 angemeldet.
Unter der Leitung von Willi Kopf bzw. Heinrich Schwinn erfolgte in einem ersten Schritt die theoretische Unterweisung in die Prüfungsordnung des Derby's. Anschließend ging es in die Reviere, wo die Theorie schließlich in die Praxis umgesetzt wurde. Die Hundeführer hatten jetzt die Möglichkeit, die Arbeit ihres Hundes den kritischen Augen von Willi Kopf und Heinrich Schwinn zu zeigen. Noch vorhandene Schwach-stellen, beispielsweise bei der Suche, wurden besprochen und wertvolle Tips für weitere Übungen mit auf den Weg gegeben.
Nach Abschluss der Veranstaltungen war das "Feedback" aus den Reihen der Hundeführer durchweg positiv. An dieser Stelle herzlichen Dank für den Einsatz von Willi Kopf und Heinrich Schwinn sowie Dank    für die Bereitstellung der Reviere, ohne die die Hundearbeit nicht möglich ist.  


       

  

 

Der Erste Frankfurter Jagdklub e.V., der Südwestdeutsche Klub Kurzhaar e.V. und der Klub Kurzhaar Kurmainz e.V. trauern um ihr Mitglied


Franzi Heinen

Am 14. Januar 2011 verstarb unser Klubmitglied Fränzi Heinen im Alter von 92 Jahren.

Franzi Heinen war über unsere Grenzen hinaus bekannt als Züchterin der leistungsstarken und auf zahlreichen Internationalen Kurzhaar- und Kleemann-Prüfungen erfolgreichen DK aus dem Zwinger „Pöttmes“, der seit seiner Gründung im Jahre 1903 zu den ältesten Zwingern gehört, die heute noch      aktiv sind.

Den Grundstein für den bis heute erfolgreichen Zwinger „Pöttmes“ legte der Vater von Franzi Heinen, der Apotheker Meyerheim. Nach Meyerheims Tod wurde der Zwinger von seinem Schwiegersohn, dem Amts- gerichtsrat Dr. Rudolf Heinen und später von dessen Frau Franzi weitergeführt. Franzi Heinen führte den Zwinger „Pöttmes“ stets nach den Grundsätzen, mit denen bereits ihr Vater den Zwinger zum Erfolg ge-  bracht hat. So erfolgte eine kontinuierliche Weiterzucht mit sehr engem Blutanschluß, vor allem in der Mutterlinie und immer wieder Zuführung von Fremdblut. Dies hatte zur Folge, dass sich im Zwinger „Pöttmes“ arbeitsfreudige, ruhige und vor allem wesensstarke Hunde mit oft beindruckendem Formwert herausbildeten. Auch heute begegnen uns die „Pöttmes-Hunde“ immer wieder auf den großen Zucht-prüfungen, gezüchtet in Zuchtgemeinschaft mit Gerhard und Christel Boxan, die den hervorragenden Zwinger weiterführen werden.

In Anerkennung ihrer hohen züchterischen Leistung wurde Frau Heinen vom DK-Verband die Echt Goldene Verdienstnadel sowie vom JGHV die Goldene Züchter-Ehrennadel verliehen. Der Klub Kurzhaar Kurmainz e.V., der Erste Frankfurter Jagdklub e.V. sowie der Südwestdeutsche Klub Kurzhaar ehrten Franzi Heinen mit der Goldenen Klubnadel. Eine besondere Ehrung erfuhr Sie durch die Verleihung der Ehrenmitglied-schaft in den Klubs Kurmainz e.V. und im Ersten Frankfurter Jagdklub e.V. .

Wir trauern um Franzi Heinen und werden Ihr Andenken in Ehren halten.

Klub Kurzhaar Kurmainz e.V.
Ute Hurych, 1. Vorsitzende

Erster Frankfurter Jagdklub e.V.
Karlheinz Roth, Kynolog. Vorsitzender

Südwestdeutscher Klub Kurzhaar e.V.
Andreas Thomschke, 1. Vorsitzender

 

Weihnachtsfeier am 12. Dezember 2010

Am Sonntag, dem 12. Dezember 2010 fand unsere diesjährige Weihnachtsfeier in Hahnheim statt. Zahlreiche Mitglieder nutzten auch in diesem Jahr die Gelegenheit, in geselliger Runde ein paar ge- mütliche Stunden unter Freunden des Deutsch Kurzhaar zu verbringen.

Mit von der Partie waren die Zornheimer Jagdhornbläser, die mit ihrem Programm für ein jagdliches Ambiente sorgten. Richtig festlich wurde es bei den Darbietungen von Sopranistin Lisa Scholl. In musikalischer Begleitung von Timo Weicht begeisterte sie ihr Publikum mit klassischen und weih- nachtlichen Melodien. Im Anschluss lauschten die Besucher der Veranstaltung fasziniert Rita Lehrbach,  die uns mit einer heiteren Geschichte um Hund und Hase überraschte. Last but not least rundete Willi   Kopf das Programm mit weihnachtlichen Klängen und dem "Wildbretschütz" aus seinem Saxophon ab.

Nach einem gemeinsamen Abendessen lenkte Walfried Galler als Herrscher über die zahlreichen Tombolagewinne die Geschicke des Abends.

Allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben            HERZLICHEN DANK !

Für unser Klubmitglied Dr. Anton Negele gab es dann noch ein vorgezogenes "Christkind'che.                    1. Vorsitzende Ute Hurych konnte dem frisch gebackenen Verbandsrichter Schweiß in festlichem      Rahmen seinen neuen Richterausweis überreichen.

Der Vorstand des Klub Kurzhaar Kurmainz e.V. wünscht allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Jahreswechsel sowie ein friedvolles und vor allem gesundes Jahr 2011.


Richterschulung 2010

Gemeinsame Verbandsrichterschulung der Klubs 1. Frankfurter Jagdklub, Klub Kurzhaar Kurmainz und Südwestdeutscher Klub Kurzhaar

Am 15.08.2010 fand in Trebur-Geinsheim eine gemeinsame Richterschulung der DK Klubs 1. Frankfurter Jagdklub, Klub Kurzhaar Kurmainz und Südwestdeutscher Klub Kurzhaar statt. Mit 44 Teilnehmern war die Veranstaltung sehr gut besucht und allen Mitwirkenden, die zum guten Gelingen beigetragen haben, sei an dieser Stelle noch einmal herzlichst gedankt. Als Referent konnte Herr Karl Walch gewonnen werden, der das Thema „Richten auf den Herbstprüfungen (HZP & Solms) in Theorie und Praxis mit praktischen Übungen im Feld“ klar, anschaulich und praxisnah von 9.00 – 15.30 Uhr vermittelte.

Im allgemeinen theoretischen Teil ging Herr Walch zunächst auf Veränderungen im Jagdgebrauchshundeverband ein – z.B. auf die neue Richterordnung, die ab 01.09.2010 eine regionale schriftliche Prüfung mit bundesweit einheitlichen Fragen für Richteranwärter vorschreibt. Auch auf den verbindlichen Bezug des Mitteilungsblattes „Der Jagdgebrauchshund“ wurde hingewiesen (ab 01.01.2012 für jeden Verbandrichter) sowie auf die Bemühungen des JGHV eine bundesweit einheitliche Lösung für die sachgerechte Anwendung der sog. E-reizgeräte zu finden (Sachkundenachweis).

Karl Walch vor der Richterkorona

Nun wurde das Richten von Jagdhunden näher erläutert - die Beurteilung ihrer Anlagen ist letztendlich nur über das eigene Ausbilden und Führen von Jagdhunden möglich. Oberstes Gebot ist stets ein gleichmäßiges Richten unter Beachten der Grundregeln, da nur so vergleichbare Informationen und Rückschlüsse auf den Zuchtwert erfolgen können. Gerade das Richten von Anlageprüfungen stellt sich als besonders schwierig dar, weil auf der einen Seite die Anlagen, auf der anderen Seite das Erlernte klar und nachvollziehbar zu bewerten sind. Dies erfordert in hohem Maße kompetente Richter mit Erfahrung und dem entsprechendem Sachverstand. Wichtig ist auch die Auswahl geeigneter (Niederwild)Reviere sowie der richtige Prüfungszeitpunkt; hier sei an die Problematik großflächiger hoher Maisschläge erinnert. Und selbstverständlich ist bei jedem Prüfungshund eine gewissenhafte Augen- und Gebißkontrolle vorzunehmen. Der Wesenstest beinhaltet stets auch das Verhalten des Hundes während des gesamten Prüfungsablaufes und besondere Vorkommnisse (z.B. soziale Unverträglichkeit) sind schriftlich zu vermerken.

Nun wurde auf die einzelnen Prüfungsfächern näher eingegangen; hierzu eine kurze Zusammenfassung:

1. Suche: wie sucht der Hund (Suche hat nichts mit Rennen zu tun!); beurteilen von
o Anpassung an Gelände und Wind (Wenden in den Wind)
o Gangart und Stil (ausdauernder Galoppsprung, flüssige Suche)
o Raumtiefe und Raumaufteilung (Planmäßigkeit, Systematik)
o Finderwille („der Hund will Wild machen“)

2. Nase: beurteilen von Nasenstil und Nasengebrauch
o waagerechte Kopfhaltung, Hängen mit der Nase im Wind
o rasches/häufiges Finden - weites Anziehen – sicheres Zeigen

3. Vorstehen: „der Führer wirft das Wild heraus, nicht der Hund“
o erfolgt stets aus der Suche heraus (der Hund wird nicht gezielt an Wild „herangeführt“)
o für das Prädikat „sehr gut“ steht der Hund durch bzw. zieht laufendem, nicht sichtigem Wild ohne größere Einwirkung nach - bei einer Vergabe von 11 Punkten sind auch die Manieren, das Umschlagen des Wildes u.ä. zu berücksichtigen

4. Führigkeit: „das, was dem Führer entgegengebracht wird“

5. Gehorsam: „das, was dem Hund seitens des Führers abverlangt wird“

Im Prüfungsfach „Schleppen“ wurde u.a. auf die bestehenden Unterschiede zwischen HZP und Solms aufmerksam gemacht (300 bzw. 350m Länge, 20 bzw. 50m Mitarbeit des Führers, Finden des Stückes in nasenmäßiger Verbindung zur Schleppspur bzw. ohne diese Angabe) und zum praktischen Teil der Schulung übergegangen. 
 

eine aufmerksame Richterschar

Zunächst wurden die – mit Fehlern eingebauten – Schleppspuren und das Verhalten der Schleppenzieher beurteilt, dann erfolgte die Bewertung der Hunde von „ungenügend über genügend bis sehr gut“.
Zu berücksichtigen war das Verhalten des Hundes auf der Schleppspur (hin und zurück), d.h. wie stellt sich der Hund auf die Arbeit ein, will er finden und bringen und trägt er das Wild seinem Führer überhaupt zu. Die Art des Bringens beinhaltet Aufnehmen des Wildes, die Art und Weise des Zutragens und das Abgeben.
Es wurde deutlich, wie wichtig diese Schulungen in ihrer Kombination aus Theorie und Praxis sind, da sie auch vielseitige Fragestellungen und den gegenseitigen Austausch unter den Verbandsrichtern beinhalten. Nur so können vergleichbare und nachvollziehbare Prüfungsergebnisse erreicht werden, die für die Beurteilung unserer Jagdhunde und deren Zuchtwert unumgänglich sind.

Einweisungen zum Schleppenlegen durch Karl Walch und praktische Vorführungen mit Solms-Anwärter


Mit dem Leitspruch „nichts schenken, aber auch nichts nehmen“ ging eine interessante und lehrreiche Schulung zu Ende und motivierte Teilnehmer traten ihre Heimreise an.

Gemeinsamme Zuchtrüdenvorstellung Rhein-Main 2009

Die Klubs Erster Frankfurter Jagdklub, Klub Kurzhaar Kurmainz e.V. sowie der Südwestdeutsche Klub Kurzhaar e.V. schlossen sich zusammen, um am 23. August 2009 im Park des Jagdschlosses Kranichstein bei Darmstadt eine gemeinsame Zuchtrüdenvorstellung auszurichten. Als Kommentator fungierte Andreas Thomschke. Bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein fanden sich viele begeisterte DK-Freunde vor der Kulisse des Jagdschlosses zusammen, um sich die Hunde kompetent vorstellen zu lassen. Insgesamt waren 31 Rüden aus den Zuchtgebieten eingeladen worden. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Jagdhornbläser des Ersten Frankfurter Jagdklubs. Im Anschluss begrüßten Wolfgang M. Casper (Vizepräsident des Deutsch-Kurzhaar-Verbandes) sowie der Präsident des LJV Hessen Dietrich Möller die Hundeführer und Gäste. Für gute Verpflegung sorgte das Team des Kranichsteiner Schlosshotels.